 Phasen der ZertifizierungPersonalzertifizierung im Arbeitsprozess
Die Qualifizierung zum IT-Spezialisten ist individuell auf die spezifischen Arbeitsprozesse mit ihren persönlichen und betrieblichen Erfordernissen ausgerichtet. Mit dem Nachweis von Prozess- und Methodenkompetenz zeigen die Kandidaten ihr Verständnis für betriebliche Abläufe. Eine Rezertifizierung nach fünf Jahren sorgt für zusätzliche Qualität und Nachhaltigkeit.
Individuelle Lerninhalte statt starrer Curricula verlangen allerdings andere Wege der Erfolgskontrolle. Personalzertifizierung ist die international anerkannte Methode zur Beurteilung von Fachkräften - in diesem Fall IT-Spezialisten. Sie schafft die notwendige Transparenz in Bezug auf das Fachwissen sowie die Kompetenzen und Fähigkeiten des Kandidaten. Das Zertifikat ist branchenweit und über die Ländergrenzen hinaus anerkannt, es ist herstellerneutral und basiert auf einer internationalen Norm. Nachgewiesen wird praktische, berufliche Handlungskompetenz statt rein theoretischem Wissen.
Eine regelmäßige Aktualisierung der Profile durch ein Expertengremium sorgt dafür, dass die Zertifizierungsanforderungen stets auf dem aktuellen Stand bleiben. Die zertifizierten Personen unterliegen einer Überwachung durch die Zertifizierungsstellen, so dass Zertifikatsinhaber immer über ein aktuelles, profilgerechtes Wissen und die nötigen Kompetenzen verfügen.
Eine ISO-Norm (ISO/IEC 17024:2003) stellt die Qualität der Zertifizierung sicher. Um die Zertifizierungstätigkeit aufnehmen zu können, ist ein aufwändiger Prozess zur Akkreditierung durch eine Akkreditierungsstelle erforderlich. In Deutschland und international werden Akkreditierungen im Bereich der Personalzertifizierung von der z. B. TGA GmbH ausgesprochen.
Eine Einordnung der IT-Spezialisten des IT-Weiterbildungssystems in die Systematik des IT-Prozesses ist hier dargestellt. |