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Fachhochschule: der Weg für anwendungsorientierte Spezialisten
Das Studium an der Fachhochschule (FH) richtet sich an "anwendungsorientierte Spezialisten". Es ist in der Regel straff durch Studienpläne organisiert, meistens sind Praktika obligatorisch und. FH-Studierende erlernen vor allem, wissenschaftlich erprobte Methoden und Verfahren auf Probleme der Praxis anzuwenden und in allgemeine Lösungen einfließen zu lassen. Diese Form der Praxisorientierung zieht sich wie ein roter Faden durch das Studium an einer Fachhochschule. Der theoretische Bezug ist an Fachhochschulen deutlich breiter als an Berufsakademien, erreicht jedoch er nicht die "forschenden Tiefen" der Universitäten. Die Fachhochschulen haben sich vielfach ein sehr eigenständiges Profil gegeben und bieten entsprechend geschnittene (Fach-)Studiengänge an. Studieninteressierte sollten sich unbedingt genauer informieren, denn häufig verbergen sich hinter ähnlichen Studiengängen und -schwerpunkten ganz andere Inhalte. Die Studiengänge an Fachhochschulen werden derzeit auf die grundständigen Bachelor- und Masterstudiengänge umgestellt, bei denen Leistungsnachweise mit Hilfe des European Creditpoint Transfer Systems (ECTS) standardisiert werden und einen Studienortwechsel auch ins Ausland erleichtern. Teilweise unterstützen die Fachhochschulen dies ausdrücklich. Das FH-Studium wird grundsätzlich durch eine wissenschaftliche Arbeit abgeschlossen, die die praktische Anwendung von Methoden zur Lösung eines spezifischen Problems vorsieht. |