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Der Auftraggeber

Je genauer der Kandidat die Beziehungen in seinem Projekt klar versteht, desto kann er ssich in seinem sozialen Umfeld bewegen. Sie können ihm dabei helfen diese Beziehungen zu durchschauen und bei Bedarf zu klären.
Rolle des Auftraggebers
Der Auftraggeber ist eine Führungskraft, die in ihrem Bereich durch das Projekt eine bestimmte Problemlösung herbeiführen will. Der Auftraggeber braucht nicht Kunde zu sein - Kunde ist, in wessen vitalem Interesse das Projekt ist.

Der Auftraggeber erteilt den formellen Projektauftrag und kontrolliert den Erfolg des Projektes. Er soll hierarchisch so niedrig wie möglich, aber doch so hoch angesiedelt sein, daß er tatsächlich in der Lage zu ist, den Projekterfolg zu sichern.

Die Rolle des Auftraggebers verändert sich im Projektverlauf:
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In der Startphase initiiert er, trifft Entscheidungen und stellte Ressourcen bereit.
In der Durchführungsphase steht er für Richtungsentscheidungen zur Verfügung, setzt Prioritäten, fordert Zwischenergebnisse ein und unterstützt bei Schwierigkeiten.
In der Abschlussphase sorgt er für einen sauberen Projektabschluss, die Umsetzung der Ergebnisse und Auswertung der gewonnenen Erfahrungen.
Der Projekterfolg ist wesentlich von der Beziehung zwischen Auftraggeber und Projektleiter abhängig!

Gesprächsziele
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Klärung der Bedarfssituation: Was soll durch das Projekt bewegt werden?
Klärung des Projektkontextes: Warum jetzt und hier, wer ist von den Konsequenzen betroffen?
Klare Formulierung des Projektauftrages (Ziele, Ergebnis Ressourcen, Zeit, Meilensteine).
Mitwirkung des Auftraggebers bei notwendigen Entscheidungen zugesichert?
Besprechung, wie notwendige Anpassungen im Projektverlauf vorgenommen, vereinbart?
Unterstützung in Problemfällen.

Fragestellungen
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Worum geht es dem Auftraggeber bei diesem Projekt?
Wie passt dieses Projekt in die Strategie und Zielsetzungen der Abteilung / des Bereiches der Organisation?
Was ist das Endergebnis des Projektes?
Wie verändert sich das Ziel im Laufe des Projektes?
Welche Ressourcen werden bereitgestellt, zu welchen Bedingungen?
Vereinbarungen zu den Aspekten Zeit, Geld, Organisation, Information und Qualität.
Rollenklärung; wer tut was und was nicht? Besondere Erwartungen an den Projektleiter / Auftraggeber.

Empfehlungen
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Etwa monatliches Informationsgespräch.
Intensiver an Beginn und in der Umsetzungsphase.
Ungestörte Atmosphäre.
Wenn Auftraggeber nicht Kunde ist, Kundenvertreter beiziehen.
Projektleiter erstellt Kurzprotokolle von den Gesprächen.


© 2005,