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Kompetenzzentrum IT-Bildungsnetzwerke
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| Action Learning Der Lernprozessbegleiter kann eine Gruppe von Kandidaten, die jeder ein unterschiedliches Projekt in einer unterschiedlichen Firma oder in einem unterschiedlichen Fachgebiet bearbeiten in einer Action-Learning Gruppe zusammen fassen und diese bei Bedarf moderieren als Action-Learning-Berater (siehe Grafik) Er tritt dabei als Fachmann für die Strukturierung dieser Lernform auf. Die Teilnehmer beraten sich gegenseitig und bringen ihre je spezifischen Kompetenzen ein. Eine Gruppe von Projektleitern (Kandidaten mit ihren Projekten) trifft sich regelmäßig , um an ihren jeweiligen Projekten zu arbeiten diese zu reflektieren oder sich Feedback und/oder Feedforward einzuholen. Jeder steht mit seiner Arbeit in einer realen Kunden- Firmen- und Kollegen-Beziehung. Er hat im Hause Förderer, die seine Arbeit unterstützen. Das Konzept:
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Action Learning vertraut auf den ENTDECKUNGS- oder ERFAHRUNGSWEG und weniger auf den klassischen Instruktionsweg (nach dem Prinzip aufnehmen verarbeiten- anwenden) Action Learning nutzt die Kompetenz einer Gruppe, in der jeder Teilnehmer in seinem realen Arbeitszusammenhang ein Projekt bearbeiten muss, dass er als Lernherausforderung in die Gruppe einbringt. Über einen längeren Zeitraum, werden die Projekte der Teilnehmer, parallel zu den Fortschritten in seiner Firma/an seinem Arbeitsplatz, in der Gruppe bearbeitet. ![]() Arbeitshilfen für Action Learning Diese Arbeitshilfen können Sie zur Unterstützung der Gruppe nutzten. Hier zum Download: |
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| Hauptelemente der Arbeit in der Action-Learning Gruppe Rolle des Förderers Im Rahmen eines Action-Learning-Programmes übernimmt der Förderer eine der Schlüsselrollen. Er ist Mitglied der oberen Führung und setzt sich dafür ein, dass die Talente des Projektleiters in größtmöglichem Ausmaß zur Entfaltung kommen. Der Förderer kennt die Entwicklung des Hauses, die Unternehmensziele und -strategien und setzt sich dafür ein, dass der Projektleiter sich aktiv und konstruktiv damit auseinandersetzt, sie in seiner Projektarbeit berücksichtigt und diese in die Gesamtheit des Geschehens im Unternehmen einfügt. Der Förderer nimmt seine Verantwortung für Personalentwicklung wahr, wenn er oder sie dem Projektleiter als Coach dient und dessen Lernen aus und in der Arbeit anregt und unterstützt. Unterläuft dem Projektleiter ein Fehler in seiner Projektarbeit, hilft der Förderer ihm, so rasch wie möglich daraus zu lernen, und beeinflusst dementsprechend auch dessen Umgebung. Der Förderer benützt seine Kontakte mit dem Projektleiter, um die Lernkultur im Unternehmen so zu beeinflussen, dass Beteiligte ihr Nichtwissen und ihre persönlichen und sachlichen Fragen zum Projektgeschehen offen aussprechen können. Der Förderer bildet zusammen mit dem Auftraggeber für den Projektleiter ein Sicherheitsnetz. Projekte bringen definitionsgemäß Veränderungen und Neuerungen mit sich und rufen dadurch Spannungen mit den bestehenden Verhältnissen hervor. Da die Rolle der Projektleiter nur befristet ist und außerhalb der gängigen Karrierewege liegt, kommt er leicht in ungeschützte Situationen. Den Gesprächen mit dem Projektleiter entnimmt der Förderer Wahrnehmungen und Signale über Schwächen in Organisation und Geschäftspolitik. Dies kann eventuell für ihn Anlass sein, um auf diesen Gebieten nötige Verbesserungen zu initiieren. Ziele des Gespräches zwischen Förderer und Projektleiter
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Rolle des Auftraggebers Auftraggeber ist eine Führungskraft, die in ihrem Bereich durch das Projekt eine bestimmte Problemlösung herbeiführen will. Der Auftraggeber braucht nicht Kunde zu sein - Kunde ist, in wessen vitalem Interesse das Projekt ist. Der Auftraggeber erteilt den formellen Projektauftrag und kontrolliert den Erfolg des Projektes. Er soll hierarchisch so niedrig wie möglich, aber doch so hoch angesiedelt sein, dass er tatsächlich in der Lage zu ist, den Projekterfolg zu sichern. |
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| Reflexion von Action-Learning Aktivitäten Fragen, womit der Tiefgang der Reflexionsgespräche und Prozessorientierung gefördert werden können Für rein inhaltliche Fragen ist die eigene Fachkompetenz und eventuell die Expertise von anderen Fachleuten erforderlich. Action-Learning hingegen ermöglicht die kritische Betrachtung von Fragen des persönlichen Vorgehens in Situationen, die komplex und mehrdeutig sind. Der Einbringer reflektiert im Action-Learning laut und seine Gesprächspartner beteiligen sich an dieser Selbstreflexion des Einbringers. Sie tun dies mit Fragen, die ihn nachdenklich stimmen, und mit Feedback, das ihm das eigene Verhalten bewußt macht und ihn mit Widersprüchen zwischen Reden und Tun konfrontieren.
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| SPEKTRUM VON ACTION-LEARNING-AKTIVITÄTEN Individuelles Lernen Vorbereiten und Nachbereiten Beobachtendes Tun Führen eines Logbuches oder Journals Rückschau und Besinnung, usw. Lernen mit dem Auftraggeber Periodische Zweiergespräche Arbeitskonferenzen, usw. Lernen mit dem Förderer Coachingsgespräche (Helikopter, Verhältnis zum ursprünglichen Unternehmensimpuls) Vor- und Nachbesprechen von politischen Unterstützungsmaßnahmen Entwerfen von Veränderungs-Initiativen, usw. Lernen mit anderen Stakeholder Lieferanten, dem eigenen Vorgesetzten Konkurrenten, usw. Lernen in Gruppen
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Bei Bedarf zu ergänzen durch Lernen von Experten
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© 2005,
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