Kompetenzzentrum IT-Bildungsnetzwerke


Dokumentation

Die Dokumentation ist für den Lernenden ein ganz wichtiges Instrument, um seinen eigenen Arbeitsprozess selber zu reflektieren, deshalb lohnt es sich, zeitnah zu dokumentieren.

Zur Dokumentation ist unbedingt auf die Unterlagen der gewählten Zertifizierungsstelle oder auf die Vorgaben des Prüfungsausschusses der Industrie- und Handelskammer zurückzugreifen.

Die Dokumentation enthält drei Elemente:

Projektbeschreibung
Prozesskompass
Schlüsselsituationen


Projektbeschreibung
Die Projektbeschreibung gibt einen Überblick über die Qualifizierungsprozesse und wird von der Zertifizierungsstelle auf Vollständigkeit und Konformität zum Qualifizierungsprofil geprüft. Es beschreibt das gesamte Qualifi-zierungsprojekt und dessen Rahmen-bedingungen.

Prozesskompass Im Prozesskompass werden die vom Kandidaten durchgeführten Arbeitshandlungen beschrieben. Sie sind entlang der profiltypischen Teilprozesse gegliedert.
Es soll nachvollziehbar beschrieben werden, welches fachliche Know-how der Teilnehmer in seiner Arbeit einsetzt und sich angeeignet hat. Die Beschreibung der Teilprozesse soll die darüber hinaus die Handlungskompetenz des Teilnehmers erkennen lassen.
Zu jedem Teilprozess werden die konkreten Tätigkeiten im Qualifizierungsprojekt dargestellt. Dazu beschreibt der Teilnehmer den Arbeitsprozess, den Einsatz bestimmter Methoden oder die Nutzung von Werkzeugen, die Gründe für sein Handeln und die damit erzielten Ergebnisse. Seine personalen und sozialen Kompetenzen sollen darin genauso abgebildet und erkennbar sein, wie die fachlichen.

Schlüsselsituationen In den Schlüsselsituationen werden individuelle Herausforderungen, Aha-Erlebnisse und besondere Situationen im Qualifizierungsprojekt (Probleme, offene Fragen, Erfolge, Entscheidungen etc.) genauer untersucht. Es werden dadurch die überfachliche Fähigkeiten und Kompetenzen erkennbar ( Sozial-, Methoden- und Personalkompetenzen).
Es hat sich in Qualifizierungen bewährt, die Dokumentation der Schlüsselsituationen nach dem Gespräch mit dem Lernprozessbegleiter zu schreiben, da sie häufig das Ergebnis der Reflexionsgespräche sind.


© 2005,