Kompetenzzentrum IT-Bildungsnetzwerke


Lernarten und Lernmedien

Lernprozessbegleiter werden es mit den unterschiedlichsten Lern- und Arbeitssituationen zu tun haben. Wie können diese verschiedenartigen Situationen für das Lernen angeschaut werden und fruchtbar werden wird eine Frage sein..

Dabei gibt es die beiden globalen Unterscheidungen: das Non-formale Lernen, das auch manchmal das informelle Lernen genannt wird und das Formelle Lernen, das eigens zum Lernen veranstaltet wird.

Generell können wir für die APO IT-Weiterbildung empfehlen, dass die Arbeit – und damit die nicht formell zugeschnittenen Situationen - so weitgehend wie möglich für das Lernen genutzt werden sollte, weil sie keinen zusätzlichen Transferschritt benötigt.

Lernmedium:
Arten des Lernens:
So viel wie möglich!
Non-formales Lernen (vor), während und nach der Handlung


(Arbeits-) Handlungen


Erfahrungen sammeln, Handlungen erproben, aktiv, empirisch, experimentierend, wahrnehmungsgeleitet

Reflexion rationalen und emotionalen Gehalt transparent machen, empirisch und theoretisch, Erfahrungen verarbeiten, Neues erkennen, eigene Theorien bilden

Informationen gezielt suchen: Bücher, Internet, Intranet, Herstellerinfos, Gesetze etc. („just in time“)
erfragen, hinterfragen, erkunden (Empirie) nachdenken, vergleichen, bewerten (Theorie aus Empirie)

Berater: Wege weisen, Standpunkte beleuchten erfragen, hinterfragen, diskutieren (dialogisch) deuten, bewerten, selektieren


So wenig wie möglich!
Formelles Lernen vor der Handlung
(wenn Vorkenntnisse zu gering sind, bei Überforderung,
wenn der Mut fehlt)


Experten: Erklären, vormachen, Fälle vorstellen


nachahmen, nachvollziehen
Kurse: Themen, Theorien, Fallbearbeitung ...

nachdenken, trainieren, vorüben
WBT’s und CBT‘s, Lernspiele nachdenken, nachmachen, vorüben

Fachbücher durcharbeiten nachdenken


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