Kompetenzzentrum IT-Bildungsnetzwerke


Selbstgesteuertes und selbstorganisiertes Lernen

Für die IT-Weiterbildung (APO-IT) wird von den Kandidaten für die Spezialistenprofile und für die zukünftigen Professionals gefordert, dass sie ihren eigenen Weiterbildungsprozess selber in die Hand nehmen. Ist das nun selbstgesteuert oder selbstorganisiert?

Häufig werden diese beiden Begriffe sogar synonym verwendet. Die Diskussion darüber wird z. T. kontrovers geführt, am ehesten deutlich scheint die Abgrenzung zum „fremdbestimmten“ Lernen.

Die Definitionen des selbstgesteuerten Lernens weisen häufig Strukturähnlichkeiten zu dem Modell der „beruflichen Handlungsfähigkeit“ in der Ausbildung in den Metall- und Elektroberufen auf, bei dem Lernende bereit und fähig sind, das eigene Lernen selbständig zu planen, zu organisieren, umzusetzen, zu kontrollieren und zu bewerten, sei es in Kooperation mit anderen Lernenden oder als Einzelne. Mit dem selbstgesteuerten Lernen ist die eigenständige Verfolgung eines vorgegebenen Lernziels verbunden.

Die „Selbstorganisation“ des Lernens richtet sich sowohl das Lernen für Aufgaben und Arbeiten mit offenen Vorgaben und/oder mit der Offenheit gegenüber den zu erreichenden Zielen. Es ist also eher ein Lernen aus und in einer jeweils neu zu gestaltenden „unbestimmten“ (Arbeits-)Situation. Es ist ein wenig planbares und oft erst im Rückblick zu erkennendes und zu verfolgendes Lernen. „Informelles Lernen ist in der Regel ein selbst organisiertes Lernen“ (ERPENBECK 2001)


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