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Kompetenzzentrum IT-Bildungsnetzwerke
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| Auf dem Wege des erfahrungsgeleiteten Handelns gibt es viel zu lernen, bewusst und zunächst vor allem unbewusst ( mit 2.2: Formales/ non-formales/ informelles Lernen dem Text verlinken). Damit aus diesem nicht wirklich wahrgenommenem Lernen ein z.T. bewusster Erfahrungsschatz wird, gilt es dies Arbeitshandeln auszuwerten z.B. mit einem Lernprozessbegleiter -, um die neuen Erkenntnisse, Erlebnisse, die verbesserte Sensibilität zu erkennen und in neuen Situationen zur Verfügung zu haben. Aber auch, um nicht wahrgenommenen Arbeitssituationen zukünftig wacher ins Auge- oder besser in die Hand nehmen zu können. So wird aus der situativen Handlungsfähigkeit ein erfahrungsgeleitetes Lernen. |
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| Formales/ non-formales/ informelles Lernen Sie werden als Lernprozessbegleiter sicherlich mit diversen Fragen zum Lernen konfrontiert werden. Daher hier ein paar Hilfen, was man denn unter formellem und informellem und non-formalem Lernen versteht. Formales Lernen Relativ einfach ist die Bestimmung des formalen Lernens, unter dem man übereinstimmend ein geplantes strukturiertes, an dafür geschaffenen Orten (z.B.. Schule, Kurse, Seminare) stattfindendes Lernen versteht, das (über Noten, Punkte u.ä.) formal bewertet und ebenso formal anerkannt wird (z.B. Zeugnisse, Zertifikate, Meisterbrief etc.) Non-formales, nicht-formales Lernen Die Begriffe des non-formalen und informellen Lernens werden in der Diskussion und Literatur der vergangenen Jahre zwar vermehrt verwendet nicht zuletzt auch deshalb, weil die Europäische Kommission das Thema des informellen Lernens seit Mitte der 90-er Jahre prioritär verfolgt dennoch herrscht noch immer ein erhebliches Ausmaß an Begriffsunklarheit. Das nicht-/non-formelle/formale Lernen wird als (oft unbewusster) individueller Lernbedarf/Lerntrieb gesehen. Dieses Lernen ist grundsätzlich subjektgebunden in Bezug auf: |
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auch dann, wenn im Zuge dieses selbstinitiierten Lernens auf formalisierte Lernangebote (z.B. didaktisch aufbereitetes Lernmaterial) zurückgegriffen wird. Bisher ist es besonders durch das Fehlen von anerkannten Abschlüssen gekennzeichnet. Ebenfalls kann es sich auch beim nicht-formalen Lernen um geplante oder semi-strukturierte Lernprozesse handeln kann, die aber nicht unbedingt an dafür vorgesehenen Lernorten stattfinden müssen, sondern sich auch in alltäglichen Situationen, wie z.B. am Arbeitsplatz, ergeben. Informelles Lernen Das informelle Lernen, gilt als ein Lernen, das in allen Lebenszusammenhängen stattfinden kann, in der Arbeit ebenso wie in der Familie, Freizeit usw. Es ist nicht von vornherein geplant oder beabsichtigt und wird daher vielfach als Erfahrungslernen bezeichnet. Informelles Lernen wird verschiedentlich auch dem intentionalen Lernen gegenübergestellt. Auf dieser Ebene zielt die Frage darauf, ob der Erwerb von Wissen, Können, Verstehen und die dazugehörigen Lernprozesse beabsichtigt (motiviert) stattfinden oder nicht. Nicht intendiert aber bedeutet auch nur, dass Lernen nicht von vornherein ein Ziel war, dann aber doch (eben z.B. en passant, latent o.ä.) stattgefunden hat. |
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