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Tipps und Hilfestellungen
Um eine Juniorenfirma zu gründen, sollte Folgendes bedacht werden:

  • Welche Geschäftsfelder soll die Juniorenfirma abdecken?
  • Welche Ausbildungsberufe sollen in die Juniorenfirma integriert werden?
  • Wie viele Auszubildende können in der Juniorenfirma beschäftigt werden?
  • Was wird an Räumen, Hardware und Software benötigt?
  • Welche Kosten entstehen durch die Einrichtung einer Juniorenfirma?
  • Wie können die nötigen Ausbildungsinhalte vermittelt werden?
  • Wie können die Azubis möglichst erfolgreich motiviert werden?
  • Soll die Juniorenfirma nur innerbetriebliche oder auch externe Aufträge annehmen?
  • Welche Aufgaben sollen die Azubis bekommen?
  • Wie wird die Berufsschulzeit in den Ablauf der Juniorenfirma integriert?
  • Welche Vor- und Nachteile hat eine Juniorenfirma für meinen Betrieb?
  • Wie mache ich die Juniorenfirma im eigenen Haus bekannt?
  • Welche Lernziele sollen erreicht werden?
  • Welche Lerninhalte sollen vermittelt werden?
  • Wie soll die Juniorenfirma aufgebaut werden?
  • Wie soll die Infrastruktur der Juniorenfirma aussehen?
  • Welche Organisationsform soll die Juniorenfirma darstellen?
  • Wie kann die Juniorenfirma in die bestehende Infrastruktur des ausbildenden Betriebs eingebunden werden?
  • Welches monatliche Budget soll der Juniorenfirma zur Verfügung stehen?
  • Wie viele Ausbilder sollen zur Betreuung der Auszubildenden beschäftigt werden?
  • Welches Unternehmensziel soll die Juniorenfirma verfolgen?
  • Wie soll das Bewerbungsverfahren aussehen?
  • Wie soll die interne Organisationsstruktur festgelegt werden?
  • Was geschieht mit dem erwirtschafteten Geld der Juniorenfirma?
  • Welche Tools werden für den laufenden Betrieb einer Juniorenfirma benötigt?

Zu einigen Punkten können wir sicherlich kleine Hilfestellungen oder Anregungen geben. Da sich jeder Betrieb hinsichtlich seiner Struktur und in seinen Zielen unterscheidet, können keine allgemein gültigen Regeln zur Gründung einer Juniorenfirma aufstellen werden. Die Ausgangsbedingungen sind zu verschieden!

Bei den Ausbildungsberufen ist darauf zu achten, dass alle Geschäftsbereiche einer Firma abgedeckt werden. Für ca. 15-18 Azubis steht ein Ausbildungsbetreuer zur Verfügung.

Bei den Räumlichkeiten für die beiden Fachrichtungen im Ausbildungsberuf Fachinformatiker ist zu berücksichtigen:
Fachinformatiker Systemintegration beginnen ihre Arbeit in einem leeren Raum, denn deren Aufgabe ist es, Netzwerke zu planen und einzurichten.
Dem Fachinformatiker Anwendungsentwicklung steht ein Raum mit entsprechender Hardware zu Verfügung, da der Hauptinhalt seiner Ausbildung das Programmieren ist.

Je nach Möglichkeit der ausbildenden Firma gibt es verschiedene Arten der Wissensvermittlung. Es können hausinterne oder auch zugekaufte Seminare organisiert werden. Die Schulungen können von erfahrenen Fachleuten, aber durchaus auch von Auszubildenden, die sich in einem Themenbereich bereits gut auskennen, z. B. von Azubis eines höheren Lehrjahres, gehalten werden.

Wichtig ist, dass die vermittelten Lerninhalte der Seminare anschließend in konkreten Projekten umgesetzt werden.

Die anfallenden Kosten sind abhängig von der Anzahl der Auszubildenden, die in der Juniorenfirma ausgebildet werden sollen, von der gewünschten Ausstattung der Räume der Juniorenfirma und von dem Ausbildungsberuf. Fachinformatiker-Anwendungsentwicklung benötigen die nötige Software zur Programmierung (Kauf von Lizenzen). Die Fachinformatiker-Systemintegration benötigen verschiedene Netzwerkkomponenten, damit zum Beispiel ein Testnetzwerk eingerichtet oder ein Samba-Server installiert und konfiguriert werden kann.

In einer Juniorenfirma fallen verschiedene Aufgaben für die Auszubildenden an. Für eine funktionstüchtige Firma ist eine Geschäftsführung notwendig, die die Organisation übernimmt.
Sie entscheidet u. a. über die Annahme oder Ablehnung von Aufträgen und verteilt die Aufgaben. (Siehe Konzept Aufbau)
Damit jeder Auszubildende die Aufgaben der Geschäftsführung kennenlernt, sollte diese wechseln. Um eine kontinuierliche Geschäftsführung zu gewährleisten, kann der Stellvertreter zum Geschäftsführer aufsteigen, während der Neuzugang zum Stellvertreter berufen wird.
Das gleiche Prinzip könnte für die Ausbildung der Netzwerkadministratoren gewählt werden.

Um die Juniorenfirma im eigenen Haus bekannt zu machen, könnte man „Hausmessen“ organisieren, bei denen die Auszubildenden die typischen Aufgaben der Juniorfirma vorstellen und evtl. kleine Workshops durchführen.

Damit die Auszubildenden richtig arbeiten können, benötigen sie einige Tools. Die wichtigsten sind sicher die Auftragsdatenbank, Kundendatenbank und die Mitarbeiterdatenbank.
Diese können am Anfang der Ausbildung von den Auszubildenden entwickelt werden, falls diese über das nötige Wissen verfügen.

Diese Form der Ausbildung verursacht ebenso Kosten wie die konventionelle Ausbildung, für die Raummiete, die Hard- und Software, den Ausbildungsbetreuer und die Ausbildungsvergütung.

Im laufenden Betrieb sind diese Kosten geringer.

Die Azubis erwirtschaften mit der Bearbeitung der internen und externen Aufträge Geld.

Bei den internen Aufträgen fließt meistens kein reales Geld. Dennoch ersparen die Azubis dem Ausbildungsunternehmen Geld. Von diesem ersparten Geld kann man der Juniorenfirma etwas zur Verfügung stellen.

Wenn die Azubis externe Aufträge bearbeiten, erwirtschaftet die Juniorenfirma reales Geld. Auch dieses sollte der Juniorenfirma zur Verfügung gestellt werden. Dadurch ist die Firma in der Lage, sich selbst um die Neuanschaffung von Hard- und Software sowie evtl. anfallenden Wartungs- und Repaturkosten zu finanzieren.

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http://selfhtml.teamone.de/

Schriftverkehr:

www.formblitz.de

Juniorenfirmen:

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