Europaweite Fachstandards für Vergleichbarkeit und Mobilität
Im Nachgang zur Bologna-Konferenz in London haben die vier europäischen Netzwerke für die Akkreditierung von Chemie-, Ingenieur-, Informatik- und Medizinstudiengängen eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht.
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Sie betonen die Bedeutung europaweit vergleichbarer fachspezifischer Akkreditierungsanforderungen und -verfahrensgrundsätze für die Mobilität von Studierenden und Absolventen in den genannten Disziplinen. Die Unterzeichner ermutigen die Mitgliedsstaaten des Europäischen Hochschulraumes, die Europäischen Akkreditierungs-"Labels" für die Anerkennung von Hochschulabschlüssen heranzuziehen. Zugleich betonen sie, dass die auf europäischer Ebene entwickelten gemeinsamen Rahmenwerke nationale Akkreditierungs- und Evaluationssysteme ergänzen und nicht in Konkurrenz zu diesen stehen. Um diesen kooperativen Ansatz zu unterstreichen, werden sich die Netzwerke um die Aufnahme in den Europäischen Dachverband der Qualitätssicherungsagenturen (European Association for Quality Assurance in Higher Education, ENQA) bemühen. Die unterzeichnenden Netzwerke sind - die European Chemistry Thematic Network Association (ECTNA), - das European Network for the Accreditation of Engineering Education (ENAAE), - die World Federation of Medical Education (WFME) und - das Euro-Inf Project - European Accreditation of Informatics Programmes Quelle: idw |




