  Bei der Suche nach einer umfangreicheren Fortbildung hat sich Julia
Werner, die eine Ausbildung als IT-Systemkauffrau absolviert hat, aus
mehreren Gründen für APO IT entschieden. „Das Wichtigste war für mich,
dass das Profil und die Zertifizierung als IT Systems Administrator gut
zu meiner bisherigen Tätigkeit passt und ich damit eine Qualifizierung
in diesem Bereich nachweisen kann. So verbinde ich meinen
kaufmännischen Background mit einer zusätzlichen technischen
Ausbildung.“ Denn wie immer ihre beruflichen Pläne in der Zukunft
aussehen - die Zertifizierung hat positives Gewicht für ihr weiteres
Fortkommen, davon ist Julia Werner überzeugt. „Schon allein, weil
hinter der Entwicklung von APO IT und der Durchführung renommierte
Institutionen stehen.“
Dazu kommt, dass ihr Projekt, was sie im Rahmen der Zertifizierung
bearbeitet, eine Server-Umstellung ist, die bei Nordmedia ohnehin
gerade ansteht. „So kann ich alltägliche Arbeitsprozesse und
Weiterbildung gut miteinander vereinbaren“, heißt ihr Fazit. Dennoch
wird von ihr, wie von den anderen Kandidaten, auch Engagement in der
Freizeit verlangt. Die Systemadministratorin ist zurzeit mit einer
reduzierten Stundenzahl beschäftigt. „Wenn die Zahl der Workshops, wie
jetzt, etwas weniger wird und die Dokumentation ansteht, dann werde ich
meinen freien Tag nutzen, um weiter an der Vorbereitung auf die
Zertifizierung zu arbeiten“, weiß Julia Werner schon. Auch die
Abstimmung mit ihren fachlichen Beratern, zwei ehemaligen Kollegen,
organisiert sie selbst, holt sch von dort wichtige Tipps und
Unterstützung. Schließlich will sie im Herbst, wenn das Projekt APO-IT
Niedersachsen offiziell endet, möglichst auch das Zertifikat auch in
der Tasche haben.
„Teamarbeit“ nennt Andreas Tepe, Geschäftsführer der Firma Tepe
GmbH in Dinklage die Auswahl und Entscheidung für APO IT. „Obwohl unser
Mitarbeiter, Silas Bittmann, dabei die treibende Kraft gewesen ist.“
Der hatte sich gründlich über Weiterbildungsmöglichkeiten und
Abschlüsse informiert und dann dem Geschäftsführer einen Vorschlag
gemacht. „Gemeinsam mit APO IT-Niedersachsen haben wir dann lange und
gründlich überlegt, welches Profil für unseren Mitarbeiter wohl das
richtige sein könnte – und haben uns dann für den IT Sales Advisor
entschieden“, schaut Andreas Tepe zurück. Das Unternehmen engagiert
sich aus mehreren Gründen. Das ist zu einem, „weil wir einen
qualifizierten Mitarbeiter schätzen und ihm im Unternehmen Perspektiven
eröffnen wollen. Dabei spielt die Förderung durch die EU bei diesem
Modell für Andreas Tepe nur eine untergeordnete Rolle. „Aber eine
APO-IT Weiterbildung als solches ist für uns als Mittelständler eine
gute Sache, weil sie Lernen und Beruf praktikabel unter einen Hut
bringt. Das wäre für unser Unternehmen sonst sehr viel schwieriger
geworden.“ |