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Der IT Service Advisor
IT Service Advisor analysieren komplexe Probleme von IT-Produkten und -Systemen. Sie erarbeiten und implementieren Problemlösungen.
Auch Uwe Heinemann stimmt zu: Ein neuer Ansatz der
IT-Weiterbildung, der endlich die tägliche Praxis widerspiegelt und die
Bedürfnisse der Unternehmen in den Vordergrund stellt, ist schon lange
überfällig.“ Der Leiter Desktop Services bei TELCAT
Kommunikationstechnik GmbH in Salzgitter hat sich deshalb auch
entschlossen, selbst an der Qualifizierung zum IT Service Advisor
teilzunehmen. „Mir fehlt es zwar weder an einem Berufsabschluss noch an
Berufserfahrung“, sagt der ausgebildete Techniker und Meister, der seit
über 20 Jahren in der IT arbeitet. „Aber dennoch gelte ich natürlich
als Seiteneinsteiger.“ Das ist nicht allein der Grund für sein
Engagement: Er möchte nicht nur seinen rund 30 Mitarbeitern den Sinn
der neuen Weiterbildung demonstrieren. „Verläuft das Projekt
erfolgreich, dann soll es Modellcharakter auch für unsere Firma und den
Mutterkonzern, die Salzgitter AG, bekommen.“
Der Plan, auch andere Teilnehmer zu gewinnen, stößt jedenfalls schon
auf Interesse, weiß auch Heiko Bode, Bereichsleiter
Informationstechnologie bei TELCAT, der sich über das motivierende
Beispiel freut. „Mit unserem Engagement wollten wir gerade jetzt, wo
diese Weiterbildung noch recht neu ist, ein Zeichen setzen.“ Seit
einigen Wochen ist Uwe Heinemann, Pionier in Sachen APO IT bei TELCAT,
nun jedenfalls auf dem Weg zum IT Service Advisor – er hat gerade seine
Projektskizze eingereicht und plant seine Zertifizierung für den
Frühherbst. Dazu muss er sein Projekt, die Reorganisation des IT User
Help Desks für den Salzgitter Konzern ausarbeiten und vorstellen. Eine
Aufgabe, die den 43jährigen nicht nur reizt, sondern deren Ergebnisse
der Firma TELCAT unmittelbar umsetzen und nutzen wird. „Das genau ist
der Punkt, der mich überzeugt hat“, sagt Heinemann. „Das Lernen wird
endlich arbeitsplatzbezogen.“ Dafür nimmt er auch Zeitaufwand für
Ausarbeitung und Dokumentation in Kauf. „Aufwändig? Nicht, wenn ich das
Ergebnis betrachte, was für unsere Kunden dabei herauskommt“, sagt
Heinemann – und denkt schon mal über den möglichen weiteren Schritt,
die Prüfung zum Professional, nach. |