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IT Business Manager

Paul Heger, IT Business Manager

Kurs auf Führungsposition
Nach zwei Jahren hat Paul Heger entschieden: “Das ist nicht das, was ich will.“ Und nach einiger Überlegung gab er sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Fernuniversität Hagen auf. „Mir fehlte einfach der Realitätsbezug, den ich dort erwartet hatte“, sagt der Bonner heute rückblickend. Damit hatte sich das Thema Weiterbildung für den ausgebildeten Verlagskaufmann, der beim Bundesanzeiger Verlag in Köln beschäftigt ist, aber noch lange nicht erledigt. „Es war nicht leicht, hier im Raum Köln-Bonn eine interessante, berufsbegleitende und bezahlbare Fortbildung zu finden, die inhaltlich zu dem passte, was ich machen wollte“, erinnert sich Heger. Und das sollte in jedem Fall etwas mit Informationstechnologie zu tun haben, aber auch für eine Führungsposition qualifizieren.

Nach einiger Suche stieß er aber auf eine Alternative: Die Qualifizierung zum Operativen Professional. Und seine anfängliche Skepsis gegenüber der Weiterbildung zum IT Business Manager legte sich schon bei der Informationsveranstaltung der Weiterbildungsgesellschaft der IHK Bonn/Rhein-Sieg. „Ich habe die Chance gesehen, mich damit zum Projektleiter zu qualifizieren, also genau das zu machen, was ich wollte.“ Die Durchlässigkeit zwischen Wirtschaft und Hochschule und die mögliche Teilanrechenbarkeit des Professional-Abschlusses für ein Studium spielt für ihn heute keine große Rolle mehr. „Auch, wenn das ursprünglich bei der Beratung mal ein Webeargument war“.

„Ich lerne für die Praxis“
Durch den Vergleich von Fortbildung und Studium hat Paul Heger für sich festgestellt, dass ihm die mehr praxisbezogen Qualifikation zum Professional besser gefällt. Er schätzt daran vor allem den großen Realitätsbezug der Inhalte, aber auch, dass die Dozenten aus der Praxis kommen. „Schließlich nehmen an diesem Kurs lauter gestandene Menschen mit viel Berufs- und Führungserfahrung teil. Nicht nur der Altersdurchschnitt liegt bei über 30 Jahren. Hier sind auch erfahrene Abteilungsleiter, die gerne einen Abschluss nachweisen wollen.“

Gelernt wird im klassischen Präsenzunterricht, also in Seminarform mit viel Gruppenarbeit, ergänzt durch eine elektronische Lernplattform. „Das funktioniert – trotz mancher organisatorischer Schwächen – gut, weil es ein reger und interessanter Austausch zwischen Dozenten und Teilnehmern und untereinander ist“, lobt Heger. Die Professionals in spe wissen, dass sich ihre Weiterbildung über rund zweieinhalb Jahre und 500 Unterrichtsstunden erstrecken wird. Eine lange Zeit – aber das nehmen sie in Kauf, „weil das Konzept stimmt“.

Zwei Abende pro Woche und manchmal auch Samstags lernen, wie lässt sich das mit Beruf und Privatleben vereinbaren? „Ich kann es akzeptieren, zumal ich im ersten Jahr, in dem wir uns schwerpunktmäßig mit Personalmanagement und Mitarbeiterführung beschäftigt haben, schon viel für meine eigene Praxis im Unternehmen gelernt und umgesetzt habe“, ist Heger zufrieden. Verbessert haben sich vor allem die Kommunikation- und Präsentationsfähigkeit - hat nicht nur die erste Teilprüfung, sondern auch der Arbeitsalltag bestätigt. Das motiviert zum Durchhalten für die zweite Hälfte des Programms, in der dann eher die klassischen Themen des Projektmanagements auf der Tagesordnung stehen werden.

„Damit“, meint der angehende Professional, „hat sich in jedem Fall auch die Investition von rund 6000 Euro Kursgebühr und noch einmal 600 Euro Prüfungsgebühr gerechnet. „Wie bei manchen meiner Kurskollegen beteiligt sich auch bei mir der Arbeitgeber an den Kosten. Ansonsten gibt es aber auch noch die Möglichkeit, Meisterbafög zu beantragen.“


 

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