Bundesbildungsministerium sucht die besten Lösungen für den Computereinsatz in Schule und Unterricht
Berlin, 10.06.2002 - Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat jetzt ein Programm "Systemlösungen für die Computernutzung in der schulischen Bildung" gestartet.
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Damit sollen Konzepte für professionell organisierte IT-Infrastrukturen in Schulen entwickelt und erprobt werden. Insgesamt stehen rund 20 Millionen Euro für die Förderung zur Verfügung. Die Ausschreibung richtet sich an Schulträger, die in Kooperation mit IT-Dienstleistern gemeinsame Projekte entwickeln und läuft bis zum 16.09.2002. Der Computereinsatz an Schulen hängt heute stark vom persönlichen Engagement der Lehrerinnen und Lehrer ab. Dabei werden sie jedoch oft von technischen Tätigkeiten in Anspruch genommen, statt sich auf den Computereinsatz im Unterricht konzentrieren zu können. Mit der zunehmenden Nutzung der neuen Medien im Unterricht stoßen veraltete Techniken an ihre Grenzen. Das BMBF will mit seiner Ausschreibung die Schule von technischen Problemen entlasten und den Alltagsbetrieb sichern. Gesucht sind deshalb Modelle, bei denen Management, Service, Wartung und Administration als umfassende externe Dienstleistung organisiert werden. Zusatzleistungen, wie die Nutzung des Systems von zu Hause aus sowie den Anschluss privater Geräte von Schülerinnen und Schülern soll ebenfalls gesichert sein. Die Modelle sollen außerdem aufzeigen, wie durch vernünftige Nutzung und eine professionell organisierte Gesamtinfrastruktur Kostenreduzierungen erreicht werden können. Als zusätzliches Beratungsangebot für Fragen der IT-Organisation fördert das BMBF das Projekt "IT works" bei der Initiative "Schulen ans Netz". Weitere Informationen dazu erhalten Sie auch unter: http://www.schulen-ans-netz.de/itworks Die Ausschreibung finden Sie ebenfalls im Internet unter: http://www.bmbf.de/677_4421.html |

