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Network Administrator

Michael Düding, zertifizierter Network Administrator

Aufstieg nach der Weiterbildung
Was selbstgesteuertes Lernen und Handeln wirklich bedeutet, hat Michael Düding im Laufe seines Weiterbildungsprozesses erfahren: Er hat sich mit APO IT zum „Netzwerkadministrator“ qualifiziert. „Es ist mir zwar nicht schwer gefallen“, sagt er heute. „Aber es erforderte eine Umstellung im Denken.“ Ansporn war für ihn vor allem eine interne Vereinbarung, die mit einem Schritt auf der Karriereleiter für den 39jährigen verbunden war: Nach der Zertifizierung besetzt er jetzt im Unternehmen die Position eines Systemingenieurs und füllt neue Aufgaben aus.

Zu diesem Erfolg beigetragen hat die Zertifizierung im Allgemeinen, denn sie verlangt eine intensive Auseinandersetzung und Reflektieren über beruflich alltägliche Prozesse. Im Besonderen hängt diese Weiterentwicklung aber auch mit der intensiven Auseinandersetzung mit seinen Projekten „T-ATM Teststellung“ und „Firewallmanagement in einem Kundennetz“ zusammen, die die Grundlage für Zertifizierung bildeten.

Um den Vorgaben des Referenzprojekts zu entsprechen, beschäftigte sich Düding als Netzwerkadministrator mit den Bereichen Change-, Fault-, Performance- und Security-Management. Das findet sich dann auch in der rund 70seitigen Dokumentation wieder, an der Michael Düding rund fünf Monate gearbeitet, verändert und optimiert hat. „Ich habe dabei neue Erfahrungen gemacht und sehe die Dokumentation eben auch als Nachweis meiner Kompetenz“, sagt er dazu. Auf die APO IT aufmerksam geworden ist der heutige Netzwerkadministrator durch seinen Arbeitgeber, die T-Systems AG.

Seit rund 20 Jahren ist der ausgebildete Fernmeldehandwerker beim Unternehmen beschäftigt, zuletzt als Teamassistent. Der Grund für sein Interesse in Sachen Weiterbildung: „Ich wollte mich weiter entwickeln und fand daher die APO IT auch schnell sehr interessant“, erinnert sich Michael Düding. Er, wie die meisten seiner Kollegen, wurde von seinen Vorgesetzten für die Teilnahme vorgeschlagen und konnte sich auf Informationsveranstaltungen im Unternehmen mit dem Thema vertraut machen.

Qualifizierung lässt sich mit dem Privaten vereinbaren
Viel Unterstützung hat Michael Düding bei seinem Chef, Michael Engbers, bekommen, der die Rolle des fachlichen Beraters übernahm. „Unsere Gespräche waren schon mehr ein Coaching für mich“, erinnert sich der IT-Spezialist heute. Gemeinsam haben die beiden individuelle Stärken und Schwächen ausgelotet und daran gearbeitet. Die Lernprozessbegleitung hat ein Teil des Unternehmens, Telekom Training, selbst übernommen. Und hier wurden eben auch die außerfachlichen Kompetenzen geschult: Analytisches Denken, Kommunikationsfähigkeit und Durchsetzungsvermögen. Alles so genannte „Soft Skills“, die Michael Düding in seiner täglichen Arbeit, zum Beispiel beim Aufbau von Netzwerken bei Großkunden, gut einsetzen und anwenden kann.

Dokumentation des Zertifizierungsprojektes nahm einige Zeit in Anspruch

Dass es im Alltag manchmal schwierig ist, Beruf, Qualifizierung und Privatleben zu koordinieren, hat auch Michael Düding gemerkt. So wurde aus dem ursprünglich geplanten Zeitraum von einem Jahr vom Start bis zur Zertifizierung bei Michael Düding fast das Doppelte. Anders als bei zeitlich starr begrenzten Lehrgängen gibt die Zertifizierung lediglich einen Zeitrahmen, keinen festen Termin vor. „Das habe ich dann auch genutzt und mir dann auch mal eine zweimonatige Auszeit genommen“, sagt der Netzwerkadministrator. „Damals hatten einfach andere berufliche Projekte, aber auch das Private Vorrang – und durch diese Chance, die Weiterbildung eine Weile ruhen zu lassen, konnte ich wieder alles unter einen Hut bringen.“


 

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21.05.2012 | © 1999-2006 by KIBNET Kompetenzzentrum IT-Bildungsnetzwerk | info@kibnet.org