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IT-Bildungslexikon

Aufstiegsfortbildung

Berufliche Fortbildungen sind eine Organisationsform der Weiterbildung (häufig → Lehrgänge) und können ihrer Funktion nach grundlegend nach → Anpassungsfortbildungen und → Aufstiegfortbildungen unterschieden werden. Mit der Aufstiegsfortbildung wird der Erwerb eines formal höherwertigen Abschlusses auf der Basis einer beruflichen Ausbildung realisiert (Weiterbildungsabschluss). Für einen Lehrgang im Sinne der Aufstiegsfortbildung, die mit einer Prüfung vor den zuständigen Stellen Industrie- und Handelskammer (IHK) oder Handwerkskammer (HWK) stattfindet, erhalten die erfolgreichen Absolventen ein Prüfungszeugnis der IHK bzw. der HWK. Bekannte Beispiele für die geregelte Aufstiegsfortbildung sind die Meisterausbildung im Handwerk, die Industriemeisterlehrgänge oder z. B. die Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter. Im IT-Bereich ist in Deutschland mit dem System der neuen IT-Weiterbildung die Aufstiegsfortbildung mit drei Karrierestufen kodifiziert worden (vgl. → IT-Weiterbildungssystem).

 

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18.11.2008 | © 1999-2006 by KIBNET Kompetenzzentrum IT-Bildungsnetzwerk | info@kibnet.org