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IT-Bildungslexikon

Arbeitsmarkt

Der Arbeitsmarkt, auch "(Ausbildungs-)Stellenmarkt", führt Angebot und Nachfrage nach Arbeitskraft in einer Volkswirtschaft zusammen Arbeitskraft für die Produktion und die Verrichtung von Dienstleistungen wird in Zeiteinheiten zu Marktbedingungen nachgefragt, angeboten und getauscht. Es wird unterschieden zwischen dem Arbeitsmarkt, der betriebswirtschaftlich begründeten Bedarf nach Arbeitskräften (Arbeitsplatzangebote) von Unternehmen (Arbeitgeber) mit einer Nachfrage geeigneter freier Arbeitskräfte (Arbeitnehmer) zusammenführt und dem staatlich geförderten Arbeitsmarkt, der durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen zusätzliche Anreize für Arbeitgeber schafft, Arbeitsplätze anzubieten, um damit einen Marktausgleich von Angebot und Nachfrage herbeizuführen. Dieses Prinzip gilt für alle Arten von Stellen (Lehrstellen, Facharbeiterstellen, „ungelernte“ Arbeit.). Aus Sicht der Berufsbildung ist der Arbeitsmarkt das Gegenstück zum Berufsbildungsbildungssystem, in der Arbeitsmarkt- und der → Berufsbildungsforschung stehen sich markttheoretische und pädagogische Ansätze gegenüber. In den meisten westlichen Ländern wurden in den 1960er Jahren Institute zur Erforschung des Arbeitsmarktes gegründet. Für Deutschland ist aus Sicht der Berufsbildung vor allem das 1967 „Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung“ der Bundesagentur für Arbeit mit Sitz in Nürnberg zu nennen, das der Berufsbildungsforschung wichtige sozioökonomische Daten zur Verfügung stellt.
Link: http://iab.de/iab/ueberblick/ueberblick.htm

 

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18.11.2008 | © 1999-2006 by KIBNET Kompetenzzentrum IT-Bildungsnetzwerk | info@kibnet.org