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Bildungslexikon

Von "Ausbildung" bis "Zusatzqualifikation" - über 200 Begriffe für den IT-Bereich erklärt...

piksnet

Informations- und Kommunikationsplattform für Prüferinnen und Prüfer.

BIBB

Bundesinstitut für Berufsbildung - Forschung und Beratung in Fragen der Berufsbildung

Fachinformatiker und Fachinformatikerin - Fachrichtung Anwendungsentwicklung

Fachinformatiker der Fachrichtung Anwendungsentwicklung analysieren den Bedarf von Kunden im Bereich von Hard- und Software. Sie konzipieren und realisieren kundenspezifische Lösungen, führen Beratungen durch und präsentieren geeignete Anwendungen. Sie sind in der Lage, Fehleranalysen durchzuführen, bestehende Anwendungen zu integrieren und gegebenenfalls zu modifizieren. Dafür können sie auf die Methoden des Software-Engineerings und moderner Softwareentwicklungs-Tools zurückgreifen. Professionelles Projektmanagement (Planung, Durchführung, Kontrolle) und eine gute Kenntnis betrieblicher Prozesse sind unverzichtbar. Neben den technischen Kenntnissen müssen Fachinformatiker sich auch kaufmännisches Know-how aneignen. Zu den Einsatzgebieten zählen: Kaufmännische Systeme, Technische Systeme, Expertensysteme, Mathematisch-wissenschaftliche Systeme oder Multimedia-Systeme.

Fachinformatiker und Fachinformatikerin - Fachrichtung Systemintegration
Junge Menschen am  Ausbildungsplatz

Fachinformatiker der Fachrichtung Systemintegration konzipieren und realisieren komplexe IT-Systeme durch die Integration von Software-Komponenten und optimieren diese Systeme mit Blick auf die kundenspezifischen Anforderungen und Prozesse. Systemintegratoren installieren und konfigurieren vernetzte Systeme und nehmen diese in Betrieb, setzen Experten- und Diagnosesysteme zur Störungsbehebung ein, sie administrieren IT-Systeme und stehen für die Beratung von Kunden zur Verfügung. Das technische Know-how von Fachinformatikern der Fachrichtung Systemintegration wird durch kaufmännische Kenntnisse ergänzt. Zu den Einsatzgebieten zählen: Rechenzentren, Netzwerke, Fest- und Funknetze.

IT-System-Elektroniker und IT-System-Elektronikerin
Hier sieht man nette Leute als Musterbild

IT-System-Elektroniker planen und installieren Informations- und Kommunikationstechnische Systeme bei den Kunden. Sie konzipieren den Einsatz von Hard- und Software, installieren die Stromversorgung und die Software und passen bestehende Systeme an. Auftretende Störungen können analysiert und durch den Austausch von Komponenten oder Baugruppen sowie durch die Anpassung von Systemen beseitigt werden. Zu den Aufgaben gehören die Inbetriebnahme der Systeme und die Einweisung von Benutzern in deren Bedienung. Klassische Einsatzgebiete sind: Computersysteme, Funk- und Festnetze, Endgeräte sowie Sicherheitssysteme.

IT-System-Kaufmann und IT-System-Kauffrau

IT-System-Kaufleute sind die zentralen Ansprechpartner für die Kunden eines Unternehmens. Sie setzen ihre fundierten technischen Kenntnisse in qualifizierte Beratung um und beherrschen entsprechende Vertriebsstrategien. Dafür können sie sich auf eine sehr gute Marktkenntnis stützen und begleiten die Einführung von IT-Infrastrukturen beim Kunden von der Planung bis zur Inbetriebnahme in kaufmännischer, organisatorischer und technischer Hinsicht. IT-System-Kaufleute werden häufig auch im Service-Bereich eingesetzt. Die kaufmännischen Kenntnisse umfassen Marketing und Vertrieb, Angebotserstellung und die Beratung in Finanzierungsfragen, in technischer Hinsicht stehen Beschaffung und Installation von IT-Systemen, Inbetriebnahme und Übergabe an den Kunden im Vordergrund. Zu den Einsatzgebieten von IT-System-Kaufleuten zählen: Branchensysteme, Standardsysteme, technische Anwendungen, kaufmännische Anwendungen und Lernsysteme.

Informatikkaufmann und Informatikkauffrau

Informatik-Kaufleute arbeiten bei den Anwendern von IT-Systemen, also in den Branchen außerhalb der IT-Industrie wie etwa Banken und Versicherungen, der Industrie oder dem Handel. Ihnen kommt eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen Anbietern und Anwendern von Informations- und Kommunikationstechnik zu. In diesem Berufsbild ist der Anteil kaufmännischer Tätigkeiten von allen vier IT-Berufen am größten. Informatik-Kaufleute analysieren die aus den Geschäftsprozessen abgeleiteten Anforderungen an IT-Systeme, beraten Fachabteilungen hinsichtlich der Einsetzbarkeit von IT-Systemen, erstellen Pflichtenhefte und vergeben Aufträge. Sie sind in der Lage, größere Projekte zu planen und durchzuführen. Sie begleiten die Einführung von IT-Systemen und beraten bzw. schulen die Nutzer. Informatik-Kaufleute betreuen und administrieren die im Unternehmen vorhandenen IT-Systeme und können diese weiter entwickeln.

Mathematisch-technische Software-Entwickler/-innen

Wer über eine ausgeprägte mathematische Begabung verfügt, Spaß am Programmieren hat und in keinem der vier IT-Berufe eine Ausbildung machen will, dem bietet die duale Berufsausbildung ab dem 1. August 2007 eine Alternative: MATSE - DER "MATHEMATISCH-TECHNISCHE SOFTWARE-ENTWICKLER" bzw. "DIE MATHEMATISCH-TECHNISCHE SOFTWARE-ENTWICKLERIN" - ist ein dreijähriger Ausbildungsberuf für Jugendliche, die anspruchsvolle Probleme aus den Bereichen Technik, Naturwissenschaften und Wirtschaft mit Hilfe mathematischer Modelle und Methoden lösen wollen. MATSE ersetzt den bisherigen "mathematischtechnischen Assistenten/-in" und zeichnet sich vor allem durch ein neues Profil mit Kernkompetenzen in den Bereichen Mathematik und Informatik aus.




Ausbildungsforschung

Studie zur IT-Ausbildung: IT-Ausbildung und was dann?

Über 1.000 Junge Frauen und Männer bewerten die IT-Ausbildung: Projektarbeiten werden als besonders hilfreiches Instrument in der Ausbildung gesehen.

 

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08.02.2012 | © 1999-2006 by KIBNET Kompetenzzentrum IT-Bildungsnetzwerk | info@kibnet.org