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BMBF investiert 6,2 Millionen Euro in Fortbildung von Berufsschullehrern
Catenhusen: "Die neuen Konzepte stärken Unterrichtsmodernisierung"
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In diesem Monat laufen auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und
Forschung (BMBF) 28 Modellprojekte des vierjährigen Programms "Innovative
Fortbildung der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen"
("Innovelle-BS") an. Das BMBF fördert das Programm mit 6,2 Millionen Euro.
Der Parlamentarische Staatssekretär im BMBF, Wolf-Michael Catenhusen,
erklärte dazu in Berlin: "Ohne moderne Berufsschulen gibt es keine modernen
Berufe. Die Berufsschulen sind wichtige Partner der Wirtschaft, deshalb muss
der Unterricht an diesen Schulen mit dem schnellen Wandel Schritt halten. Es
darf kein Modernitätsrückstand im Fachwissen und in der Beherrschung neuer
Techniken aufkommen. Dabei haben die Berufsschullehrer eine Schlüsselrolle.
Sie müssen gleich im Anschluss an das Studium am Ball bleiben! Deshalb hat
diese Bundesregierung die Reform der Fortbildung auf den Weg gebracht."
Das "Innovelle-Programm" modernisiert die berufsbegleitende Fortbildung von
Lehrerinnen und Lehrern an beruflichen Schulen. Mit 6,2 Millionen Euro trägt
das BMBF das "Innovelle-Programm" zur Hälfte, die andere Hälfte wird von dem
Bundesland getragen, in dem das jeweilige Projekt durchgeführt wird.
"Innovelle" setzt unmittelbar nach dem Hochschulstudium ein (1.
Qualifizierungsphase). Es sieht neue Qualifizierungskonzepte für den
Vorbereitungsdienst/"Referendariat" (2. Phase) und die Entwicklung
innovativer Strategien für die berufsbegleitende Fortbildung (3. Phase) vor.
Im Mittelpunkt der einzelnen Abschnitte stehen insbesondere
Praxisorientierung, Fortbildungen von Seminarleitern, Mentoren und
Ausbildungslehrern und moderne Unterrichtsmethoden und Lernstrategien. So
sollen die Lehrerinnen und Lehrer zum Beispiel für netz- und mediagestützte
Unterrichtsgestaltung qualifiziert, fachlich-didaktisch für neue IT- und
Medienberufe ausgebildet und mit modernen Unterrichtsmethoden vertraut
gemacht werden. Die konkrete inhaltliche Ausgestaltung liegt bei den
einzelnen Anbietern.
In dem Programm werden außerdem Lösungen für die pädagogische Qualifizierung
von "Seiteneinsteigern" für den Unterricht an beruflichen Schulen erprobt.
Catenhusen betonte: "Wir haben einen gravierenden Mangel an
Berufsschullehrerinnen und -lehrern zu erwarten. Deswegen ist es notwendig
und konsequent, neue Wege zu gehen und für Hochschulabsolventen ohne
ursprüngliche pädagogische Ausbildung die beruflichen Perspektiven zu
erweitern." Dabei garantiere die wissenschaftliche Begleitung und Auswertung
der Ergebnisse, die allen Ländern zur Verfügung gestellt würden, eine hohe
Qualität von Ausbildern und Schulen.
Weitere Informationen erhalten sie vom Programmträger:
IPTS - Landesinstitut Schleswig-Holstein für Praxis und Theorie der Schule
Studiendirektor Dipl.-Ing. R. Schulz
Schreberweg 5
24199 Kronshagen
Tel: 0431 - 5403 260
mailto: innovelle-bs@ipts.de
http://www.innovelle-bs.de
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