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Literaturtipps

Eine Auswahl von Veröffentlichungen im Kontext von APO IT

Arbeitsprozessorientierte Weiterbildung - APO IT

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Knowledge Management Systems Developer

Myrna Pagels, Knowledge Management Systems Developer bei der ipi GmbH

Aus dem Ende wurde ein Anfang
Ihr Jurastudium hat sie ganz kurz vor dem Examen aufgeben müssen. Kein Abschluss, keine Stellung. Und dann? Durch verschiedene Studentenjobs hatte Myrna Pagels schon Büroerfahrung bekommen. Und da eine dreijährige Ausbildung mit Ende 20 für sie nicht mehr in Frage kam, bewarb sie sich bei der Firma ipi GmbH in Lichtenau, einem IT-System-Haus, das sich auf Dienstleistungen aus dem Microsoft-Umfeld spezialisiert hatte. Gesucht wurde damals eine Vertriebsassistentin. „Ich habe schnell gemerkt, dass mir das lag und mich weiter fachlich reingekniet“, erinnert sie sich. Der Erfolg ihres Engagements: Sie übernahm die Verantwortung für den Trainingsbereich, plante und führte Schulungen bei Kunden selbst durch. „Was mir aber weiterhin fehlte, war ein Papier, ein Zertifikat, ein Abschluss“, sagt sie. Die Perspektive, auf ewig Quereinsteigerin zu bleiben, gefiel ihr nicht. Sie suchte nach Alternativen.

Auf die Möglichkeit, sich durch das Projekt AKAQUIT berufsbegleitend zu qualifizieren, ist Myrna Pagels dann eher zufällig gestoßen. AKAQUIT, das steht für „Arbeitsprozessorientierte Kompetenzentwicklung (APO) zur Anpassung der Qualifikation von IT-Fachleuten an veränderte Marktanforderungen“ und ist ein Projekt, um die APO IT speziell kleinen und mittelständischen Firmen in Bayern näher zu bringen.

Eigentlich interessierte sich Myrna Pagels für das Spezialistenprofil des IT-Trainers. Nur dass gerade ihr Unternehmen, die ipi GmbH, selbst dabei war, sich vom reinen Systemhaus zum Lösungsanbieter zu verändern. Nach manchen Diskussionen mit der Geschäftsführung und dem Nürnberger Weiterbildungsunternehmen Q.Punkt, dass das Projekt koordinierte, fiel dann schließlich doch die gemeinsame Wahl auf das Profil des Knowledge Management Systems Developer.

“Mein Projekt bringt Umsatz“
„Mein Jurastudium hat mir bei der rund anderthalb Jahre dauernden APO IT-Qualifizierung geholfen“, sagt Myrna Pagels, die inzwischen den Aufstieg zur Vertriebsbeauftragten gemacht hat. Selbstständiges, handlungs- und prozessorientiertes Lernen waren für sie nichts Ungewohntes. Auch die umfangreiche mehrere Monate dauernde Dokumentation ihres Projekts, eines Wissensmanagementsystems, war nichts gänzlich Neues. „Wer im Studium so viele Referate und Arbeiten geschrieben hat, tut sich weniger schwer“, ist die zertifizierte Wissensmanagerin überzeugt.

Aus Ihrem Projekt bei der Qualifizierung ist inzwischen eine funktionierende Wissensmanagement-Plattform geworden, die beim Unternehmen ipi GmbH im Einsatz ist, und über deren Grundtechnologie mittlerweile ein guter Teil des Umsatzes generiert wird. Auch wenn Myrna Pagels wieder im Vertrieb beschäftigt ist – von der Qualifizierung zum Knowledge Management Systems Developer hat sie profitiert, auch für ihren jetzigen Aufgabenbereich.

„Natürlich sind Projekt- und Wissensmanagementerfahrungen auch hier gefragt.“ Und in ihrem jetzigen, sehr kundenorientierten Job kommen ihr die Kenntnisse aus der Weiterbildung bei Akquisition, Verhandlung und Auftragsabwicklung sehr zugute. Endstation ist für die heute 31jährge noch lange nicht. Auch wenn das Zertifikat als Knowledge Management Systems Developer, kürzlich erworben, sozusagen noch „druckfrisch“ ist, denkt sie schon mal über die Weiterbildung zum operativen Professional nach. Das sieht ihre Firma, die ipi GmbH, sehr positiv – aus ganz praktischen Gründen: „Wir unterstützen das Engagement unser Mitarbeiter in Weiterbildungsfragen, weil ein gut qualifiziertes Team auch unseren Erfolg beim Kunden sichert", sagt Geschäftsführer Holger Dümpelmann.


 

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18.11.2008 | © 1999-2006 by KIBNET Kompetenzzentrum IT-Bildungsnetzwerk | info@kibnet.org